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02G08 Organisation des Strahlenschutzes in der Röntgendiagnostik

Strahlenschutz spielt in der Medizin eine große Rolle. Jeder Patient möchte so gut wie möglich behandelt werden und dabei so wenig wie möglich ionisierender Strahlung ausgesetzt sein. Um diese Sicherheit sowohl für Patient als auch für medizinisches Personal zu gewährleisten, gibt es im Strahlenschutzgesetz (StrlSchG), der Strahlenschutzverordnung (StrlSchV) und diversen untergesetzlichen Regelwerken klare Vorgaben. Wesentliche Probleme bei der Umsetzung bestehen in mangelhafter Kenntnis und teilweisem Missverständnis der Vorschriften, aber auch in der oft komplizierten Organisation des Klinikbetriebs. Strahlenschutzrecht, Medizinrecht und Arbeitsrecht greifen ineinander. Diverse unterschiedliche Institutionen, wie Ärztekammer, Aufsichtsbehörde, Ärztliche Stelle und auch kassenärztliche Vereinigung, prüfen und bewerten strahlenschutzrelevante Prozesse in Klinik und Praxis. Immer wieder kommt es dadurch zu unterschiedlichen Interpretationen der gesetzlichen Reglungen. Im vorliegenden Beitrag werden grundlegende Zusammenhänge bei der Organisation des Strahlenschutzes für den Klinikbetrieb erläutert. Der Fokus liegt auf den Röntgenanwendungen, da diese nicht, wie häufig gedacht, nur in der Abteilung für Radiologie durchgeführt werden. Viele nicht originär radiologisch arbeitende Fachabteilungen müssen sich dabei mit dem Strahlenschutz auseinandersetzen.

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