-- WEBONDISK OK --

02076 Zutritt zu Strahlenschutzbereichen

Der Schutz vor ionisierender Strahlung ist ein wesentlicher Aspekt des Strahlenschutzgesetzes das durch die aktuelle Neufassung den Erkenntnissen von Forschung und Wissenschaft angepasst wurde. Zum Schutz von Personen vor ionisierender Strahlung werden im Strahlenschutzgesetz, das Rechtsgrundlagen geschaffen, dass Strahlenschutzbereiche eingerichtet werden müssen. Die effektive Dosis von 1 mSv pro Jahr für die Allgemeinbevölkerung gibt dabei die Grenze vor. Ist rechnerisch eine Dosis höher als 1 mSv/Jahr zu erwarten, müssen Strahlenschutzbereiche definiert werden. Dazu werden die Details in der Strahlenschutzverordnung geregelt. Mit aufsteigender Dosis werden der Überwachungsbereich (1 mSv/Jahr < effektive Dosis < 6 mSv/Jahr), der Kontrollbereich (effektive Dosis > 6 mSv/Jahr) und der Sperrbereich (innerhalb des eingerichteten Kontrollbereichs, Dosisleistung > 3 mSv/h) in der Strahlenschutzverordnung definiert.

Im Weiteren werden die Zugangsvorausetzungen für die verschiedenen Personengruppen (Besucher, Personal, helfende Personen, Patient u. a.) im Beitrag beschrieben. Ein wichtiger Aspekt ist auch der Zutritt von Schwangeren, denn der Schutz des ungeborenen Lebens hat eine hohe Priorität.

Sie sehen zurzeit nur Teile des Titels Strahlenschutz in Medizin und Medizintechnik. Um das vollständige Werk zu sehen, melden Sie sich bitte oben rechts an oder testen Sie das Werk 4 Wochen gratis.
Ihre Anfrage wird bearbeitet.
AuthError